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ESD Antistatik - Historie


Der Effekt der elektrostatischen Aufladung wurde bereits ca. 600 v. Chr. durch Thales von Milet beschrieben. Beobachtet wurde zu dieser Zeit, dass Aschereste, Federn und Heu an Bernsteinschmuck hängen blieben.
Thales schrieb dieses Phänomen dem Bernstein als dessen Eigenschaft zu. Das griechische Wort für Bernstein lautet "elektrinos" und es gab damit der heutigen Wissenschaft bereits den Namen vor.

Das Phänomen der elektrostatischen Entladung kennt jeder.

Beispiele aus dem Alltag:

• Jeder hat schon mal beim Anfassen einer Türklinke einen "Schlag" bekommen, nachdem er   über einen Teppichboden gelaufen ist.

• Beim Kämmen stehen einem manchmal die "Haare zu Berge".

• Bei einem Gewitter erzeugen die hohen Geschwindigkeiten sich verschiebender Luftmassen   mit unterschiedlicher Temperatur sowie die in den Gewitterwolken enthaltenen Eiskristalle   aufgrund ihrer unterschiedlichen Größen eine elektrostatische Aufladung. Durch den so   ausgelösten Blitz kommt es zu einem Abbau der elektrischen Spannung.

Triboelektrische Aufladung

Entschuldigung, es tut uns leid, aber wir haben die Telefonnummer der lieben Dame leider auch nicht.


Der Hintergrund:
Elektrostatische Aufladungen entstehen durch die Reibung von Oberflächen (tribolelektrisch). Dabei kommt es zu einem Verlust von Elektronen bei der abgegebenen Oberfläche (positive Ladung) und einer Zunahme an der aufnehmenden Oberfläche (negative Ladung).


Grundsätzlich läßt sich jedes Material elektrostatisch aufladen, selbst Wasser.
Die Aufladung hängt von diversen Faktoren ab:

• Art des Materials
• Kontaktgeschwindigkeit
• Feuchtigkeit
• Trennung der Gegenstände

Auch das Wort Antistatik stammt bereits aus dem alten Griechenland (griechisch anti = gegen, statik = Wägekunst). Allgemein gesagt bezeichnet es die Eigenschaft eines Körpers, sich durch Reibung nicht aufzuladen.

Eine sehr anschauliche Illustration des Phänomens der elektrostatischen Aufladung finden
Sie in einem Beitrag aus der Sendung "Wissen vor 8" über diesen Link.


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